Wandern mit Kindern – kann auch ein Vergnügen sein.

Text: Anika Piecuch
Bild: Pixabay

Wir haben für dich 5 Tipps, wie du deine kleinen Abenteurer motivierst – für mehr Spaß und weniger Stress bei euren nächsten Ausflügen.

1. Größere Gruppen

Deine Kids fänden es vielleicht langweilig mit den Eltern alleine wandern zu gehen, also tut euch doch einfach zu einer größeren Gruppe zusammen und nehmt deinen besten Kumpel oder deine beste Freundin samt deren Kids einfach mit. So können deine Kleinen direkt mit ein paar kleineren Wettkämpfen, wie z.B. „Wer ist zuerst am großen Stein“ oder „Wer findet den größten Tannenzapfen“ starten und auch ein kleiner Durchhänger ist so schnell vergessen. Du selbst hast dadurch auch endlich mal Zeit auf einen Schnack mit deinem Kumpel oder deiner besten Freundin 😉

2. Spiele beim Wandern mit Kindern

Gute Laune ist natürlich das A und O! Für einen gelungenen Wandertag bieten sich kleinere Spiele für zwischendurch daher bestens an.

  • Eine kleine Schatzsuche/Schnitzeljagd reißt doch jeden mit: Auf einmal finden deine Kids kleine geheime Botschaften am Wegesrand und bei größeren Kindern dürfen es natürlich auch schon mal ein paar Aufgaben oder Rätsel sein, die gelöst werden müssen. Als kleine Gewinne empfehlen wir Glitzersteine, Schokomünzen oder Traubenzucker 😊
  • Lieder singen: Kram doch mal in deinem Gedächtnis nach alten Kinderliedern! Vielleicht fallen dir ja schnell wieder die Texte zu „Ein Männlein steht im Walde“, „Ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm“ oder auch „Heidi“ ein; schon habt ihr wieder ein gutes Stück eurer Wanderung geschafft 😉
  • Beobachten: Wer findet zuerst den höchsten Baum, den schönsten Stein, einen Käfer… Hier kannst du dich, je nach Umgebung, kreativ austoben!
  • Rollentausch: Lass doch einfach mal deine Kids den Tourguide spielen. Jeder ist abwechselnd dran und darf den Weg suchen/ vorgeben. Deine Großen dürfen natürlich auch mal versuchen die Karte zu lesen.

3. Ablenkung für Zwischendurch

  • Kurze Klettereinlagen kommen doch auch immer gut an. Vielleicht findet ihr einen großen Felsbrocken an dem deine Kids (mit eurer Hilfe) rauf kraxeln können oder einen umgefallenen Baumstamm, auf dem alle einmal balancieren dürfen.
  • „Souvenirs“ sammeln darf natürlich auch nicht fehlen. Zuhause können die kleinen Andenken, wie z.B. Steine, Eicheln, Äste oder schöne Blätter, dann aufgeklebt werden oder ihr bastelt zusammen etwas daraus. So haben deine Kids gleich eine tolle Erinnerung an eure Wandertour!
  • Suche am besten Routen mit Bachläufen, kleinen Wasserfällen oder Seen heraus.So kannst du z.B. „Steine werfen“, „Boote fahren lassen“ oder „Dämme bauen“ in deine Tour mit einbauen. An besonders warmen Tagen hat auch keiner etwas gegen eine kleine Abkühlung 😉

4. Eine gute Routenplanung

Besorg dir vorab eine gute topographische Karte, die auch Informationen zu der Beschaffenheit und der Eigenart des Geländes bietet. Such dir Strecken heraus, die sich notfalls auch abkürzen lassen bzw. wähle direkt kleinere Strecken aus.
Der Deutsche Wanderverband nennt zur Orientierung folgende Faustregel: Das Lebensalter mal 1,5. Ein Vierjähriger schafft also zum Beispiel sechs Kilometer.
Bei Bergwanderungen entsprechen 100 Höhenmeter einem Kilometer. Deine Kleinsten geben hier natürlich das Tempo vor 😉

Spielplätze, Lagerfeuerplätze, Seen oder Kletterpfade bieten spannende und schöne Etappenziele. Bau diese auf deine Tour direkt mit ein!
Pausen dürfen natürlich nicht fehlen. Macht lieber mehrere kleinere Pausen und denk an ein leckeres Lunchpaket und einen gesunden Snack für Zwischendurch!

5. Schärft eure Sinne

  • Sehen: Wie wäre es mit einem kleinen Fernglas? So habt ihr die Chance den ein oder anderen Vogel im Flug oder oben im Baumwipfel zu beobachten! Sucht euch einen tollen Wanderstock oder macht euch mit einer Lupe auf die Suche nach kleinen Tieren.
  • Hören: Schließt eure Augen und erzählt, was ihr hört!
  • Fühlen: An wärmeren Tagen könnt ihr barfuß über Gras, Holz oder Moos laufen. Vielleicht gibt es auf deiner Tour ja einen kleinen Barfußpfad!
  • Riechen: Ihr dürft natürlich auch einmal alle Gerüche um euch rum aufnehmen. Ihr könnt z.B. an Blumen, Tannenzapfen oder Erde riechen.
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