Sommerzeit ist Grillzeit – 9 Tipps, die dein BBQ zum Erfolg werden lassen.

Text: Julia Kunze
Bild: Pixabay

Sommerzeit ist Grillzeit. Wir haben 9 ungewöhnliche Tipps für deinen perfekten Start in die Grillsaison.

1. Einfach sauber.
Zwischen dir und deinem Grillabenteuer steht noch ein dreckiges Grillrost? Dann haben wir 2 einfache Tipps, wie du schnell und einfach deinen Grill reinigen kannst: Ähnlich wie die altbewährte Stahlbürste funktioniert Alufolie. Einfach ein Stück Folie zu einem Ball formen, mit der Grillzange greifen und über das Rost schleifen. Idealerweise ist das Rost bereits bzw. noch etwas warm. Du hast keine Alufolie dabei oder magst es natürlicher? Dann nutze eine Zwiebel. Einfach die Zwiebel halbieren, den Grill warm werden lassen und mit der Zwiebel über das Rost reiben. Am besten nutzt du auch hier die Grillzange, um die Zwiebel zu fixieren. Die ätherischen Öle und der Zwiebelsaft sind die perfekte Kombi, um den Schmutz zu lösen.

2. Recycle Tipp 1: Nutze deine alten Eierverpackungen.
Eierverpackungen? Ja klar, Eierverpackungen! Sie sind ideal, wenn du beim Grill anfeuern auf Chemie, Brennspiritus und Co verzichten möchtest. Fülle die leere Eierverpackung einfach mit Grillkohle, lege sie in den Grill und zünde sie an. Die gepresste Pappe der Eierverpackung brennt langsam ab, die Kohle wird schonend erhitzt, und für deine Nase bleibt der pure Grillgeruch.

3. Recycle Tipp 2: Nutze eine alte Plastikflasche.
Wenn kein Lüftchen weht, dann musst du oft pusten oder wedeln, um das Grillfeuer am Lodern zu halten. Das kann schon an den Kräften zehren. Entspannter ist es, wenn du einen Blasebalg dabeihast. Aber wer hat den schon immer im Gepäck? Einfacher wäre es doch eine Plastikflasche zu recyclen. Schneide sie einfach in der Mitte auseinander und stecke sie dann ineinander. Jetzt noch den Deckel abschrauben und den hinteren Teil der Flasche nach hinten ziehen, um ihn dann ruckartig nach vorn zu stoßen. Der so entstehende Luftstoß, belüften dein Grillfeuer optimal.

4. Die richtige Grill- bzw. Warmhaltetaktik.
Die Würstchen sind schon fertig, aber das Steak braucht noch etwas? Dann haben wir hier einen ganz einfachen Warmhaltetipp für deinen Kohlegrill. Nutze einfach zwei leere Blechdosen und lege ein kleines Grillrost darüber. So kommt auch beim fertigen Grillgut noch ausreichend Wärme an, ohne dass es verbrennt.
Extra Dosen und Grillrost sind dir zu viel Aufwand? Dann kannst du schon beim vorbereiten des Grills auf eine spezielle Technik zurückgreifen. Richte nach dem Erhitzen der Grillkohle einfach zwei Grillzonen ein – eine mit viel Holzkohle für schnelles Anbraten und eine mit weniger Holzkohle für schonendes Garen oder auch Warmhalten. So findest du für jedes Grillgut den richtigen Platz auf dem Rost.

5. Richtig aufgespießt.
Gemüse wird immer beliebter als Grillmahlzeit. Damit es dir nicht durch’s Grillrost flutscht, empfehlen wir dir Gemüsespieße. Für den besonderen Geschmack kannst du auch auf extra Spieße verzichten und einfach frischen Rosmarin nutzen. Er ist stabil genug, um das Gemüse zu halten und sorgt dabei noch für eine leckere Note. Rosmarin ist nicht dein Geschmack? Dann kannst du natürlich auch die herkömmlichen Spieße nutzen. Hier am besten immer zwei Spieße nutzen. So kannst du die Spieße leichter drehen. Solltest du Holzspieße verwenden wollen, denk dran, sie vorher für ein paar Minuten zu wässern, damit sie nicht anfangen zu brennen.

6. Fruchtige Zartmacher für dein Fleisch.
Du möchtest sicher gehen, dass dein Fleisch auf dem Grill auch schön zart bleibt? Dann probiere es mal in Kombination mit einer Bananenschale, Bio natürlich. Kleinere Fleischstücke kannst du direkt in der Schale auf den Grill legen. Bei größeren Stücken kannst du sie zusammen mit dem Grillgut in einer Schale auf das Rost legen. Die Banane sorgt dann dafür, dass das Fleisch zarter gegart wird. Achte darauf, dass auch die Schale nicht zu stark anbrennt, denn so entstehen ungesunde Bitterstoffe. Geschmacklich gibt die Bananenschale dem Fleisch natürlich auch noch eine extra Note.
Banane ist nicht dein Ding? Dann probiere es mit Apfelsaft, abgefüllt in eine Sprühflasche. Einfach das Fleisch während des Grillens mehrmals mit dem Saft besprühen. So bleibt es schön saftig, brennt weniger an und erhält gleichzeitig auch noch eine fruchtige Geschmacksnote.

7. Nie wieder trockene Burger.
Du grillst gerne Burger? Dann haben wir auch hier einen Tipp für dich, wie du ihn schön saftig auf den Tisch bringst. Einfach beim Zubereiten der Burgerpatties einen Eiswürfel, oder auch etwas kalte Butter in die Mitte des Patties füllen. Beim Braten schmelzen Butter oder Eis, so dass das Innere des Burgers schön saftig bleibt.

8. Medium, Rare, durch – den Überblick behalten.
Ihr seid eine große Runde und jeder mag seinen Burger anders gegart? Da kann man schon einmal den Überblick verlieren… Nicht mit diesem Tipp: Markiere deine Burger einfach mit Grillsauce – bspw. kein Klecks für Rare, 1 Klecks für Medium, 2 Kleckse für durchgegart. Natürlich solltest du vorher klären, ob jeder die Grillsauce mag. Dann aber steht dem individuell perfekten Garpunkt nichts mehr im Weg.

9. Ein Bett aus Zitronen.
Du bist Fischliebhaber? Dann haben wir gute Nachrichten für dich. Mit folgendem Tipp kannst du Fisch nämlich noch leichter Grillen, ohne, dass er am Rost kleben bleibt: Einfach Zitronenscheiben unter dem Fisch drapieren. Die Zitronen schützen den Fisch vorm Ankleben. So kannst du ihn kinderleicht wenden und erhältst auch gleich einen besonderen Geschmack.

 

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