7 Tricks wie du deinen Rucksack optimal packst.

Text: Julia Kunze
Bild: Pixabay

Rucksackabenteuer sind dein Ding? Egal ob du in die Ferne schweifst oder eine Wanderung in deiner Region planst, die folgenden Tipps machen deine nächste Tour garantiert leichter! Viel Spaß beim Packen!

1. Dicht an dicht

Das ist die wichtigste Grundregel beim Packen deines Rucksacks und heißt ganz einfach, dass der Schwerpunkt deines Rucksacks möglichst nah am Schwerpunkt deines Körpers liegen sollte. Denn je größer der Abstand der beiden Schwerpunkte, desto größer die Hebelwirkung, welche das gefühlte Gewicht deines Rucksacks deutlich höher erscheinen lässt.

2. Hoch vs. Tief

Je nachdem, welche Tour du planst, solltest du den Schwerpunkt des Rucksacks zusätzlich noch in der Höhe anpassen: Bei leichten Touren, ohne große Steigungen sollte der Schwerpunkt eher auf Schulterhöhe liegen. Bei schwereren Touren achte darauf, dass der Schwerpunkt tiefer liegt, denn so hast du ein besseres Gleichgewicht.

3. Das Drumherum

Du solltest die meisten Dinge im Rucksack verstauen und es vermeiden, viele Dinge außen an den Rucksack zu hängen. Das ist nicht nur wichtig für die richtige Verlagerung des Schwerpunktes, sondern reduziert auch die Angriffsfläche für Wind und Wetter. Und wenn es mal enger wird bleibst du auch nicht so schnell hängen.

4. Gut verstaut

Jetzt wird‘s praktisch. Folgende Gepäckverteilung hat sich bewährt: Im Bodenfach bzw. unteren Bereich deines Rucksacks solltest du möglichst deine leichten Gepäckstücke unterbringen, zum Beispiel Schlafsack, Isomatte, etc. Wichtig ist, das Bodenfach gut auszufüllen, denn das gibt dem Rucksack Stabilität. Im Hauptfach solltest du alle schweren und mittelschweren Sachen verstauen. Dazu gehören Kleidung, Hygieneartikel, Ausrüstung, Proviant, etc. Je nachdem ob du eine leichte oder schwere Tour planst, solltest du hier auch auf die Gewichtsverteilung achten.
Kleinigkeiten, die du häufiger brauchst (Kompass, Karte, Sonnenbrille), sollten am besten ins Deckelfach. Hat dein Rucksack zusätzlich Seitentaschen, dann kannst du diese für Trinkflaschen oder kleine Snacks nutzen – so sind sie immer schnell greifbar. Hat dein Rucksack keine Seitentaschen, dann befestige deine Trinkflasche einfach mit einem Karabiner am Rucksack. Praktisch ist hier zum Beispiel die doppelwandige Majoris Daypack Trinkflasche mit Loop Verschluss. Sie hält deine Getränke auch bei heißem Wetter kalt (oder umgekehrt). Achte aber auch hier auf ein ausgewogenes Gleichgewicht auf beiden Seiten des Rucksacks.

5. Ordnung ist das halbe Leben

Wenn du regelmäßig das Rucksackabenteuer suchst, dann packe am besten immer nach dem gleichen Prinzip. So kommt Routine in das Ganze und du findest dich gut zurecht, gerade, wenn es mal regnet und es schnell gehen muss. Ein Pro Tipp sind Packsäcke: Einfach kleine Dinge oder auch Kleidung in den Packsäcken verstauen und verschließen. So kommt nichts durcheinander und die Sachen sind noch auch gegen Nässe geschützt. Nutzt du Kompressionssäcke, kannst du zusätzlich Luft über ein Ventil ablassen, das spart noch einmal eine Menge Platz.

6. Die Spreu vom Weizen trennen

Verzichte auf überflüssiges Gepäck! Klingt einfach, ist aber manchmal die schwerste Übung beim Rucksack packen. Als Faustregel gilt jedoch: Das Rucksackgewicht sollte maximal 25% deines Körpergewichts betragen. Also, prüfe bei jedem Teil, ob es für die jeweilige Tour wirklich wichtig ist, du drauf verzichten kannst, oder es vielleicht eine leichtere Alternative gibt. Bei Kocher und Geschirr kannst du zum Beispiel auf leichte Aluminiumvarianten zurückgreifen. Eine Auswahl an Kochern und Kochgeschirr aus Aluminium, z.B. das stapelbare Esbit Spirituskochset CS985HA findest du auch auf unserer Seite.

7. Doppelt hält besser

Planst du deine Reise in Begleitung, dann empfehlen wir dir das „Überkreuzpacken“. Das heißt, ihr teilt euer Gepäck einfach auf beide Rucksäcke auf. So seid ihr auch abgesichert, sollte ein Gepäckstück einmal verloren gehen. Wenn es nicht das ganze Gepäck sein soll, dann könnt ihr euch auch auf Sachen beschränken, an die ihr schnell drankommen müsst. So könnt ihr in jedem Fall die Anzahl der Dinge erhöhen, die schnell greifbar sind.

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