Verreisen mit Handgepäck – 8 Tipps für Minimalisten.

Text: Julia Kunze
Bild: Jed Owen, Unsplash

Egal ob du einfach nur leichter reisen, oder dir die Gepäckaufgabe er sparen möchtest, … Es gibt viele Gründe, die für eine Reise nur mit Handgepäck sprechen können. Wir haben 8 Tipps zusammengestellt, die dir helfen, dein Handgepäck noch besser auszunutzen:

1. Rock’n Roll – Rollen statt Falten.
Deine Kleidungsstücke zusammenzurollen anstatt zu falten und aufeinanderzustapeln hat gleich zwei Vorteile: Für kleines Handgepäck ist sicherlich die Platzersparnis dein größter Vorteil. Zusammengerollte Kleidungsstücke füllen viel leichter Leerräume aus und du bekommst einfach mehr Kleidung in deinen Koffer oder Rucksack. Achtest du beim Zusammenrollen deiner Kleidung noch darauf, diese möglichst straff und glatt zu rollen, kannst du dich auch noch am Reiseziel auf eine faltenfreie Garderobe freuen.

2. Einfach mal Luft rauslassen.
Nicht ganz so faltenfrei, wie die Rollmethode, aber dafür noch platzsparender ist die Nutzung von Kompressionssäcken. Einfach deine Kleidung in den Sack legen, den Sack verschließen und über ein Ventil Luft herauspressen. Die Säcke gibt es in verschiedenen Größen, oft schützen sie deine Kleidung zusätzlich auch gegen Wasser.

3. Kleider Tetris.
Bleiben trotz gerollter und komprimierter Kleidung noch Lücken im Koffer, nutzt du diese am Besten für Socken, Unterwäsche oder andere Kleinst-Kleidungsstücke. Hast du auch ein Extra Paar Schuhe im Gepäck, dann kannst du diese ebenfalls mit Socken und Co. stopfen. So sparst du nicht nur Platz, sondern deine Schuhe bleiben auch gleich noch gut in Form.

4. Leichtfüßig.
Hast du mehr als ein paar Schuhe im Gepäck, achte darauf, das schwerste bzw. größte Modell bei An- und Abreise zu tragen. So sparst du nicht nur Platz sondern auch Gewicht. Reist du in sonnigere Gefilde, dann reicht oft ein paar Flip Flops oder auch sogenannte Barfußschuhe. Diese lassen sich ähnlich wie Socken zusammenknüllen und somit gut verstauen. Das Gefühl barfuß zu laufen gibt es dank der sehr dünnen Sohle noch oben drauf. Hast du doch etwas schwerere Schuhe im Gepäck, dann packe sie am besten einzeln und nach unten. So entsteht kein sperriges Paket und sie drücken nicht auf den Rest des Gepäcks.

5. Alles am Mann.
Bei Reisen in den Süden ist es oft weniger das Problem, aber auch wenn du in kältere Gegenden reist, musst du auf eine dicke Jacke oder Pulli nicht verzichten. Einfach die größten und schwersten Kleidungsstücke während der Reise anziehen. Jacken oder Hosentatschen eignen sich zudem auch als zusätzliche Verstauoptionen. Allerdings solltest du hier darauf achten, dich nicht zu überladen – du solltest dich schon noch wohlfühlen.

6. Weniger ist mehr.
Oft passiert es, dass am Ende der Reise Kleidungsstücke ungetragen wieder zurück im Schrank landen. Dahinter steckt oft vor Reisebeginn, die Angst, nicht genügend oder die falsche Kleidung dabeizuhaben. Um es dir leichter zu machen, weniger Kleidung einzupacken, empfehlen wir dir einfach Reisewaschmittel mitzunehmen. So kannst du im Zweifel deine Garderobe auch unterwegs noch einmal auffrischen, wenn wirklich nötig. Achte beim Handgepäck aber darauf, dass flüssiges Waschmittel nur in einer 100ml-Tube erlaubt ist. Alternativ nutze einfach ein Schraubglas mit Waschpulver.

7. Seife statt Shampoo.
Du planst eine längere Reise und kommst mit den fürs Handgepäck erlaubten 100ml Shampoo oder Conditioner nicht aus? Dann probier‘ doch mal Shampoo und Haarspülung in Seifenform. Diese sind oft ergiebiger als die Flüssigvariante und reichen bis zu zwei Monaten. So kommst du nicht nur „sauber“ durch die Sicherheitskontrollen und sparst auch noch Platz im Gepäck.

8. Rucksack oder Trolley?
Als letztes stellt sich noch die Frage nach der Art des Handgepäcks. Oft ist es eine Typfrage, aber auch abhängig vom Reiseziel können Vorlieben variieren.
Planst du einen Städtetrip und bist überwiegend in erschlossen Gefilden unterwegs? Dann reicht ein Trolley sicher aus. Er ist kompakt, stabil und du kannst ihn bequem rollen, so dass er nicht zur Last wird, auch wenn du etwas mehr eingepackt hast.
Bist du allerdings eher Offroad unterwegs, wechselst häufiger das Hotel, oder reist viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln? Dann empfehlen wir dir doch einen Rucksack. Der ist oft leichter als ein Trolley und auch nicht perfekt asphaltierte Straßen oder spontane Strandbesuche sind für dich so kein Problem. Die zusätzlichen Seitentaschen eines Rucksacks kannst du außerdem noch perfekt für schnell verfügbare Kleinigkeiten nutzen – Ladekabel, Proviant, etc.

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